22.06.2012 Von: Schwarzwälder Bote

Bürgerstiftung fördert Kinder und Jugendliche

Zahlreiche Projekte erhalten finanzielle Zuwendung / Zuschuss für 18 Vereine


Die Bürgerstiftung VS fördert auch in diesem Jahr mit zahlreichen Projekten Kinder und Jugendliche in der Stadt. Gleichzeitig beteiligt sie sich finanziell an Beiträgen für Vereinsmitgliedschaften und bietet so Kindern und Jugendlichen, die nicht unter die Fördermaßnahmen des Bildungs- und Teilhabepakets der Bundesregierung fallen, die Chance auf eine sinnvolle Freizeitgestaltung.

Bei dem vom Verein Refugio konzipierten Projekt »Villinger Maskenspiel«, das die Stiftung mit 1600 Euro unterstützt, konnten Kinder der Warenbergschule und des Vereins Refugio in der Villinger Innenstadt in kleinen Gruppen Masken, Grotesken und sonstige Schmuckformen an den Hausfassaden fotografieren. Aus diesen Bild-Vorlagen fertigten die Kinder sogenannte Schwellmasken an, die anschließend grell-bunt bemalt und zu fließenden Stoffen in lindwurmartige Fantasiefiguren entwickelt wurden.

Anlässlich der »langen Schwenninger Kulturnacht« präsentiert der Förderverein der Bürgerstiftung im Schwenninger Rathaus Arbeiten von Schülern zum Thema »VS in den nächsten 40 Jahren – Wünsche von Jugendlichen für die Zukunft der Stadt«. Der Wettbewerb ist für Schüler der Jahrgangsstufe acht der St. Ursula-Realschule, der Rudolf-Steiner-Schule, der Karl-Brachat-Realschule und des Gymnasiums am Deutenberg geplant. Die besten drei Werke werden mit insgesamt 600 Euro von der Bürgerstiftung prämiert.

Mit einem finanziellem Zuschuss von rund 3000 Euro bedankt sich die Bürgerstiftung zusammen mit der Heinz-Wegmann-/Gerti-Schmidtke-Stiftung bei 18 Vereinen, die seit mehr als fünf Jahren einen ehrenamtlichen Beitrag zum städtischen Kinderferienprogramm leisten.

Ein wichtiges Anliegen der Bürgerstiftung in diesem Jahr ist auch weiterhin, bedürftige Kinder und Jugendliche bei ihrer Mitgliedschaft in einem Verein zu fördern. Mit dem Bildungs- und Teilhabepaket unterstützt die Bundesregierung Bedürftige, die Leistungen nach dem SGB II erhalten. Dennoch gibt es darüber hinaus etliche Menschen und Familien, die diese Leistungen nicht in Anspruch nehmen können, weil sie über ein äußerst geringes Grundeinkommen verfügen, und so ihren Kindern keine Mitgliedschaft in einem Verein finanzieren können.

Diese Grenzfälle will die Stiftung gezielt unterstützen, und sie wird dieses Problem mit der Stadt in den Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und Familien bekannt machen und Erzieherinnen, Lehrer, Vereinsverantwortliche und Eltern motivieren, diesen Familien ihre Hilfe anzubieten. Bei dieser Fördermaßnahme leistet die Heinz-Wegmann/Gerti-Schmitke durch ihre Spende einen wertvollen finanziellen Beitrag.


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