04.05.2011

Gemeinschaftssinn und soziale Integration

VS Kompakt - 04.05.2011


Bürgerstiftung unterstützt Vereinsmitgliedschaften von bedürftigen Kindern und Projekte wie den Natur- und Geschichtslehrpfad.


Sag es mit Blumen: Mit einem Verkaufsstand präsentiert sich die Bürgerstiftung Villingen-Schwenningen jetzt schon zum dritten Mal unmittelbar vor dem Muttertag. Eine gute Idee, nicht nur um Geld zu sammeln für die laufenden Aktivitäten, sondern auch um sich den Bürgern ins Gedächtnis zu rufen.
Denn immer noch steht die 2004 gegründete Stiftung, in deren Logo sich Adler und Schwan tief in die Augen schauen, ein wenig im Schatten des städtischen Geschehens – und das obwohl die Stiftung mit den Zinsen aus ihrem Kapital von derzeit 77000 Euro und natürlich mit Spenden (wie jetzt aktuell der vom »Blumenladen«) wichtige Projekte unterstützt. Zwei liegen Stiftungsrätin Sabine Streck besonders am Herzen: Zum einen der erst vor wenigen Wochen vollendete Geschichts- und Naturlehrpfad
rund um Villingen, der jetzt vollständig an den bestehenden Schwenninger Pfad anschließt und damit die beiden Stadtbezirke symbolisch enger denn je zusammenrücken lässt (das Bild links zeigt eine Szene der Einweihungsfeier). Die Bürgerstiftung gab dafür 2500 Euro, denn der Stiftungszweck sei es ja, »das Gemeinschaftsbewusstsein der Stadtbezirke zu stärken«, wie Sabine Streck betont. Das Projekt, das die Stiftung im Augenblick besonders vorantreibt, ist die Bezuschussung von Vereinsmitgliedschaften. »Das ist soziale Integration pur«, sagt Sabine Streck, denn die Vereine leisteten einen unverzichtbaren Beitrag zur Entwicklung von Sozialkompetenz (das Bild rechts zeigt Mädchen des TV Villingen beim Respect-Yourself-Vorentscheid). Dabei erschöpft sich die Hilfe der Stiftung nicht in der Übernahme von Mitgliedsbeiträgen: Es kann auch Unterstützung geben bei der Beschaffung von Instrumenten und Sportbekleidung oder für die Teilnahme an Veranstaltungen außerhalb der Region. Um das Engagement nachhaltig zu sichern, seien sowohl Spenden als auch neue Einlagen ins Stiftungsvermögen wünschenswert und nötig, resümiert Sabine Streck.

Artikel: VS Kompakt vom 04.05.2011


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