04.07.2012 Von: Schwarzwälder Bote

Mit Bildern gemeinsame Stadt schaffen

Förderverein der Bürgerstiftung verleiht Preise des Wettbewerbs / Zeichnungen und Collagen im Rathaus zu sehen


Die Preise beim Malwettbewerb "VS in 40 Jahren" des Fördervereins der Bürgerstiftung wurden bei der Vernissage der Ausstellung am Montagabend im Schwenninger Rathaus verliehen. Foto: Heinig

VS-Schwenningen. Der Oberbürgermeister vor dem Weißen Haus oder Angela Merkel als Freiheitsstatue – der Fantasie der Schüler waren beim Malwettbewerb der Bürgerstiftung unter dem Motto "40 Jahre VS" keine Grenzen gesetzt.

Am Montagabend wurde die Ausstellung im Schwenninger Rathaus eröffnet. Bis 27. Juli werden die Zeichnungen und Collagen der Achtklässler aus fünf Schulen in den Gängen zu sehen sein.

"Wie sieht es in 40 Jahren in Villingen-Schwenningen aus?" hatte der Förderverein der Bürgerstiftung gefragt und insgesamt 600 Euro Preisgelder für die schönsten Werke ausgelobt. In einem kleinen, von der Combo Quadriga der Rudolof-Steiner-Schule musikalisch begleiteten Festakt ehrte Oberbürgermeister Rupert Kubon am Montag die Sieger. Die Jury, bestehend aus Galerieleiter Wendelin Renn, der Künstlerin Elfie Schmidt und Fördervereinsmitglied Peter Erber, sah die beiden Klassen des Deutenberg-Gymnasiums ganz vorne, die sich über 300 Euro freuten. Die Schüler von Kunstlehrerin Jeanne von Seld hatten Fotografien oder Ansichten von Villingen und Schwenningen kombiniert und die Lücken mit viel Fantasie ausgemalt: "Villingen-Schwenningen – endlich eine gemeinsame Stadt".

Wer sich wunderte, warum die "Achtklässler" vom Deutenberg so jung wirkten, ließ sich aufklären: Die mit dem Malwettbewerb angesprochenen Schüler der achten Klassen hatten keine rechte Lust empfunden, sich Gedanken zu machen, gab von Seld freimütig zu. Kurzerhand habe sie die Aufgabe ihren Fünftklässlern gestellt und war begeistert. "Da hätte ich jedes Bild einreichen können". Zehn Bilder pro Klasse waren aber nur zugelassen.

Zwei zweite Plätze und je 100 Euro gab es für Patrik Doran, Marius Wost und Paul Müller aus der Realschule St. Ursula und für Lea Müller, Selma Senn, Nora Gausch, Markus Schnee, Ailean Albiker, Martin Güttler, Jakob Cazzanelli und Maximilian Schloz von der Rudolf-Steiner-Schule. Ebenfalls 100 Euro gingen an die Drittplatzierten der Realschule St. Ursula Nora Messina, Xenia Adanik, Franz Schmider und Oliver Kusch. Da nicht nur die preisgekrönten, sondern alle Bilder so gut sind, dass sie Anerkennung verdienen, spendete der Förderverein der Bürgerstiftung spontan noch einmal je 50 Euro an die Goldenbühl- und die Karl-Brachat- Realschule.


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