11.04.2018 Von: Schwarzwälder Bote

Rückenwind für die Bürgerstiftung

Förderverein | Durch Konzerte werden Bedürftige unterstützt / Förderungswürdige Vereinsprojekte erwünscht


Der Förderverein ist angetreten, um die Bürgerstiftung zu unterstützen. Das Bild zeigt (von links): Klaus Brand, Sabine Streck, Franz Niebel, Gabriele Cernoch-Reich und Rupert Kubon. Foto: Heinig

Der Förderverein der Bürgerstiftung hat 2017 gut gewirtschaftet und kann das Stiftungskapital um 3000 Euro erhöhen.

Villingen-Schwenningen. Der Betrag kam zum größten Teil durch Spenden bei fünf Konzerte der Musikakademie und die Beiträge der 68 Mitglieder zusammen. Bei der Versammlung der Fördermitglieder blickte Vorsitzende Sabine Streck auf das ehrenamtliche Engagement für die gute Sache zurück.

Die Bürgerstiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bedürftige und benachteiligte Familien zu unterstützen, aber auch alte Menschen und Flüchtlinge sowie das interkulturelle Zusammenleben (siehe Info). Aktuell werden Vereinsmitgliedschaften in Kultur- und Sportvereinen vornehmlich für Kinder und Jugendliche übernommen, Sportgeräte und Musikinstrumente angeschafft oder Freizeiten finanziert.

Oberbürgermeister Rupert Kubon, Stiftungsratsvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, rief in der Versammlung dazu auf, das Angebot über das Amt für Jugend, Bildung, Integration und Soziales auch abzurufen und forderte Vereine auf, förderungswürdige Projekte aufzulegen. "Daran mangelt es zurzeit", bedauerte er. In den letzten Jahren wurden Aktionen wie zuletzt der Kindergipfel auf dem Münsterplatz, die Broschüre mit Porträts hochaltriger Menschen in Villingen-Schwenningen und einem Grundschul-Malwettbewerb zum Thema "Frieden" unterstützt.

Der Förderverein hat sich seit nunmehr vier Jahren in Kooperation mit der Musikakademie auf Veranstaltung von Benefiz-Konzerten ohne Eintrittskosten festgelegt, die gut und spendenfreudig besucht werden. 2017 fand man mit dem Großen Sitzungssaal im Schwenninger Rathaus erstmals auch einen Konzertsaal im östlichen Teil der Stadt. Premiere war im November mit dem Auftritt des Gitarren- und Posaunenensembles der Musikakademie. "Wir waren schon lange auf der Suche nach einem neben dem Abt-Gaisser-Haus in Villingen zweiten Auftrittsort in Schwenningen", sagte Sabine Streck. Mit der Abgabe ihrer "Laugenherzen" gegen eine Spende hatten die aktiven Mitglieder des Fördervereins und der Bürgerstiftung großen Erfolg bei der "Langen Tafel" im Juni zwischen den beiden großen Stadtbezirken anlässlich der 1200-Jahr-Feier. Im Oktober konzertierten Nadja Sofokleous, Andreas Reif und Rares Popsa im Abt-Gaisser-Haus unter dem Motto "Herbstblätter". Im Februar 2018 kam man wieder in Schwenningen zusammen und lauschte Michelle Brosel (Violine) und Vincent Löbner (Konzertakkordeon) unter der Leitung von Dragan Djokic. Anfang März gab es eine weitere Premiere. Erstmals fand ein Konzert mit einer großen Gruppe an Schlagwerkern unter der Leitung von Frank Neu in der Aula der St. Ursula-Schulen statt. Bisher gebe es noch keine Rückmeldung der Schule, ob der Förderverein dort weitere Konzerte stattfinden lassen kann, sagte die Vorsitzende.

Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Sabine Streck bleibt Vorsitzende, Rupert Kubon ihr Stellvertreter für weitere zwei Jahre, alte und neue Schriftführerin ist Gabriele Cernoch-Reich, und Franz Niebel ließ sich zum Kassenwart wiederwählen, allerdings das letzte Mal, wie er nachdrücklich ankündigte.


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